Entdecker.

Campingbus an einer Strasse im Wald in Bayern
Bild: Maurice Velati

Wenn ich nicht arbeite oder wenn ich bis tief in die Nacht arbeite, dann ist er dabei:

Mein Fiat Ducato, meine Zweitwohnung auf Rädern. Reise-Impressionen und Routen-Tipps.


Mein fotografisches Talent ist beschränkt, meine zeitlichen Kapazitäten sind es auch. Ich verzichte deshalb auf ausführliche Erklärungen zu den einzelnen Stationen, sondern vermittle hier lediglich einen Eindruck. Möglicherweise dienen diese Bilder als Inspiration für eigene Reisen - damit wäre das Ziel erreicht.

Meinen Bus vermiete ich übrigens ausschliesslich an Familienmitglieder, sorry!


Spanien & Frankreich, Sommer 2019

Geplant war eine Tour an der nordspanischen Küste. Doch das Wetter hat nicht ganz so mitgespielt, wie meine Begleitung und ich es uns wünschten... also kurzerhand Planwechsel, quer durch Spanien in den Süden ans Mittelmeer gefahren und den zweiten Teil der Reise dort fortgesetzt.

  • Anreise über Clermont-Ferrant (1. Übernachtung, hübscher Campingplatz im Wald oberhalb der Stadt) und Biarritz (teurer Campingplatz fast direkt am Strand).
  • Erste Station San Sebastian (oder wie die Basken es nennen: Donostia). Anschliessend der Nordküste entlang bis nach Bilboa (inklusive Besuch im Guggenheim-Museum natürlich), mit Zwischenhalt in Mutriku (Camping mit wenig Komfort, aber direkt am Saturraran-Strand).
  • Anschliessend die Reise quer durch das Festland nach Sitges bei Barcelona, inklusive Städtetrip in die katalanische Hauptstadt.
  • Später nach Südfrankreich, der Küste entlang. Halt in Port Vendres (sehr empfehlenswerter Stellplatz, bei dem freundliche Polizisten punkt halb neun die Gage einkassieren), Port Leucate und schliesslich in Marseillan Plage.
  • Rückreise mit Zwischenstopp in Aix-les-Bains, an einem sehr hübschen Bergsee kurz vor Genf.

Weekend im Jura

Echte Tipps und eine Route gibt es zu diesem Thema nicht. Nur so viel: Der Natur-Campingplatz in Saignelégier ist super, wenn man nicht allzu viel Komfort braucht. Und der Kanton Jura wirkt für den aus der mittelländischen Agglo stammenden Reisenden wie eine andere Welt ohne Dichtestress. Prädikat empfehlenswert, auch für wenig Zeit (wenn man aus der Region Aarau anreist, was nicht wirklich lange dauert...)


Bretagne, Frühling 2019

Drei Halbinseln in einer Woche, wettermässig ist anfangs April alles dabei... von heftigem Regen und Sturmböen bis zu herrlichem Sonnenschein. Eine Heizung ist aber durchaus zu empfehlen.

Die Route: Zuerst Region Brest (Finistère), anschliessend Camaret-Sur-Mer (Crozon), am Schluss über die hübsche Stadt Quimper ganz in den Süden nach Quiberon. Zu empfehlen ist in der Region Quimper auch das sehr schön erhaltene mittelalterliche Städtchen Locronan.

Die nachfolgenden Bilder stammen alle aus Camaret-Sur-Mer bzw. von der Pointe de Pen-Hir und dienen nur der Illustration dazu, wie sehr die rohe Schönheit der Bretagne mich beeindruckt hat.


Normandie, Sommer 2018

Zusammen mit einem Tontechniker-Kollegen auf militärhistorischer Spurensuche rund um die berühmten Landungsstrände der alliierten Invasion von 1944. Neben den sehr vielen und zum Teil sehr sehenswerten Dokumentationszentren zum D-Day bzw. Jour J gibt es in der Normandie aber auch landschaftlich und kulinarisch sehr viel zu entdecken.

Wer militärhistorisch interessiert ist, der ist auf etwas Zeit angewiesen: Monumente und Museen zum Thema stehen dicht an dicht, jeweils nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Kein Wunder, denn der Start zur Befreiiung Europas sorgte in der Normandie für einen erbitterten Kampf über drei Monate mit Tausenden von Opfern auf beiden Seiten und - auch daran gedenken einige wenige Museen - mit Tausenden von Opfern unter der Zivilbevölkerung.

Wir waren insgesamt rund 10 Tage vor Ort und haben nach einer gewissen Zeit bewusst vorher geplante Besuche ausgelassen. Der Reisezeitpunkt war mit Nationalfeiertag und WM-Final übrigens - zufällig - sehr gut gewählt...


Franken und Bayern, Frühling 2018

Eine Rundreise von Nürnberg nach Regensburg und Passau, anschliessend Richtung Süden in die Berge. Ursprünglich als Reise mit historischem Hintergrund (Nationalsozialismus) gedacht, dann aber immer wieder spannende Stationen quasi «am Strassenrand» entdeckt. Reisezeit in sehr gemütlichem Tempo (zwei mehrtätige Aufenthalte inklusive) rund 10 Tage.


Toscana und Cinqueterre, Frühling 2018

Ein Kurztrip in den Süden an Orte, wo man nie wirklich alleine ist... die touristischen Hotspots in der Nebensaison besucht, zusammen mit Arbeitskollege Mario Gutknecht, in 3-4 Tagen. Alle Fotos übrigens nur mit dem iPhone und ohne Filter...

Tipp: Es empfiehlt sich nicht, den Treffpunkt (der Kollege kam mit dem Zug aus dem Süden) am Hauptbahnhof in Florenz zu vereinbaren. Grundsätzlich nicht, aber schon gar nicht mit einem Campingbus. Auch wenn dieser nur gut 5 Meter Länge hat. Man müsste es ja wissen, ich habe es trotzdem für Sie ausprobiert...