Drei Thesen zum Medienwandel

Die Nutzer weichen auf soziale Medien aus, wo internationale Grosskonzerne mit ihren Algorithmen die Inhalte steuern. Die Zahlungsbereitschaft für journalistische Inhalte ist gesunken, klassische Medienunternehmen sparen die Redaktionen klein.

Und doch möchte ich für mein Berufsbild nicht schwarzmalen. Denn erstens war früher nicht alles besser und zweitens gibt es durchaus Lösungsansätze.

Drei Thesen zur Zukunft der (Schweizer) Medienwelt.

Mann mit Handy: Die mobile Nutzung ist auch bei News heute Standard.
(c) TeroVesalainen/Pixabay

 

Dieser Text ist eine Zusammenfassung meines Referats «Medien im Wandel - und warum früher doch nicht alles besser war» vom 19. März 2019 beim Athenaeum Club in Lenzburg. Lesezeit: ca. 15 Minuten.

 

Die aktuelle Lage

Für Berufskolleginnen, Medienbeobachter und Interessierte dürfte dieser Absatz keine neuen Erkenntnisse bringen. Der Vollständigkeit halber seien aber die im Referat erwähnten aktuellen Entwicklungen in und um die Medienbranche herum hier noch einmal kurz skizziert.

 

Vom Fachgeschäft auf den Marktplatz

Die Auflagen von Zeitungen, die Reichweiten von Radio und Fernsehen sinken. Nicht allzu schnell, aber kontinuierlich. Jüngere Menschen haben ihren Medienkonsum ins Internet verlegt. Sie informieren sich also weiterhin, selbst über politische Themen, aber auf einem anderen Weg als bisher.

 

 

Inzwischen ist die Online-Nutzung vor allem mobil. Das Smartphone ist das Gerät der Wahl. Auf dem kleinen Bildschirm werden zum Teil natürlich die Apps der einzelnen Medienanbieter genutzt, sehr viele Informationen werden aber auch in sozialen Medien geteilt. Das heisst: Die Menschen holen sich News und Hintergründe nicht mehr direkt beim Informationsanbieter, sondern werden vom Informationsanbieter auf Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram irgendwie erreicht. 

 

Die Nutzer besuchen also nicht mehr das einzelne Fachgeschäft (lesen die Regionalzeitung, hören den nationalen Radiosender, besuchen die Website des Fachmagazins), sondern sie bewegen sich quasi auf dem Marktplatz. Mit einem grossen Unterschied zum üblichen Markt: Die Angebote sind (meistens) kostenlos.

 

Ein Marktplatz, der kein Marktplatz ist

Damit hat die Medienbranche selbst eine ganze Generation «gezüchtet», welche für Informationen nicht mehr bezahlt und nicht mehr bezahlen will. Diese «Gratiskultur» der Nutzerinnen und Nutzer, verbunden mit dem Kollaps des bisherigen Finanzierungsmodells für private Medien (Inserate finanzierten den redaktionellen Teil der Zeitung, online spielt die Werbung den im Print verlorenen Batzen aber noch nicht ein bzw. fliessen die Werbegelder viel eher an internationale Tech-Giganten wie Google und Facebook) führt zu einer ökonomischen Krise in der ganzen Branche.

 

Die fehlenden Einnahmen führen zu Spardruck. Und dieser Spardruck zwingt die Medienhäuser zur Effizienzsteigerung in der Produktion. Das bedeutet zum Beispiel, dass Medientitel fusioniert und Redaktionen verkleinert werden. Zudem werden die Inhalte aufgrund der technologischen Entwicklung in immer mehr und unterschiedlicheren Formaten ausgespielt, damit sie überhaupt noch ihr Publikum finden. Die Nachricht wird immer noch als Beitrag im Fernsehen gezeigt, ein kürzeres Video mit Texttafeln für Facebook kommt dazu, eine Bildtafel mit Text für Instagram, ein klassischer Online-Artikel für die Website, ein Teasertext auf Twitter und so weiter.

 

Kurz: Der Aufwand steigt pro Inhalt, die Zahl der Journalisten nimmt tendenziell ab. Das alles kann dazu führen, dass der Zeitdruck steigt und richtige Recherchen verunmöglicht, die Anzahl der bearbeiteten Themen sinkt, die Qualität der Berichterstattung insgesamt abnimmt. Natürlich gibt es Modelle, welche effizienteres Arbeiten (Stichwort «Newsroom») und - bei guter Organisation - eine weiterhin hohe Qualität ermöglichen. Aber die Herausforderungen für den Journalismus und die Medienmanager liegen auf der Hand.

 

Fleisch-Auslage
Wenn du als Vegetarier den Metzger gar nicht sehen kannst: So funktionieren Filterblasen. (c) Free-Photos/Pixabay

 

Dazu kommt eine weitere Besonderheit des neuen Marktplatzes: Die Zahl der Inhalte und Formate ist riesig. Aber viele Angebote erreichen nicht alle Kunden. Denn Algorithmen von Facebook und Co. entscheiden mit, wer was zu sehen bekommt. Es besteht die Gefahr der berühmten «Filterblasen». Wer als Vegetarier über den Marktplatz läuft, der hält am Stand des Metzgers wohl nicht an. Aber er sieht diesen Verkaufsstand und nimmt zumindest wahr, dass hier auch Fleisch verkauft wird. Auf dem Marktplatz von Facebook und Co. läuft der Vegetarier über den Platz, ohne den Verkaufsstand des Metzgers überhaupt sehen zu können.

 

Der neue Marktplatz ist nicht schlechter als früher

Die ganzen Erläuterungen zum Medienwandel und seinen Folgen mögen in den Augen vieler Leserinnen und Leser ziemlich pessimistisch wirken. Allerdings ist der Wandel aus meiner Sicht vor allem technisch dramatisch, bezüglich inhaltlicher Qualität und gesellschaftlicher Wirkung des Journalismus möchte ich die Vergangenheit hingegen nicht unnötig glorifizieren:

  • Filterblasen gab es schon früher. Zwar hatte man die Auswahl zwischen drei oder vier (Partei-)Zeitungen in vielen Regionen. In den meisten Haushalten war aber doch nur ein Blatt abonniert. Natürlich die Zeitung der eigenen Partei, welche also die bereits bekannte eigene Meinung noch verstärkte mit ihren Texten. Filterblase pur.
  • Das journalistische Handwerk hat sich - wie es auch in anderen Berufen der Fall ist - entwickelt und professionalisiert. Kommentar und Bericht werden heute bewusster getrennt als noch vor 50 Jahren. Ein Redaktor, der gleichzeitig auch aktiv in der Politik mitarbeitet, ist bei den meisten Medientiteln heute undenkbar. Die meisten Journalistinnen und Journalisten sind gut ausgebildet und verfügen über Kenntnisse der berufsethischen Standards (ja, es gibt immer und überall Ausnahmen...).
  • Wenn Journalistinnen und Journalisten unprofessionell arbeiten, dann werden sie heute schneller denn je entlarvt. In den Kommentarspalten können Fachexperten oder politisch Andersdenkende ihre Gegendarstellung online direkt abgeben, ohne sich zuerst durch die Leserbrief-Abteilung kämpfen zu müssen. Die Medien haben ihr «Sendungsmonopol» verloren. Das ist häufig ganz gut so und zwingt Journalistinnen und Journalisten zu mehr Transparenz (Quellen korrekt angeben, Recherche-Arbeit erklären etc.)
  • Die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung sind durch das Internet ins schier Endlose gewachsen. Wer sich wirklich informieren will, der hat so viele Möglichkeiten wie noch nie. Das Publikum ist nicht mehr dem gefilterten Inhalt einer Zeitung oder einem Radiosender «ausgeliefert».

Ja, die Digitalisierung hält mit ihren neuen technischen Möglichkeiten eine Vielzahl von Herausforderungen bereit für Journalistinnen, Medienmanager und das Publikum. Aber die direkte Demokratie in der Schweiz und die dafür zwingend notwendigen unabhängigen und vielfältigen Informationsangebote sind aus meiner Sicht aktuell (noch) nicht gefährdet. Und sie sind es auch in Zukunft nicht, wenn die Weichen richtig gestellt werden.

 

Die drei Thesen

 

These I: Medienbildung wird wichtiger denn je

Als ehemaliger Medienkunde-Lehrer an einer Fachmittelschule habe ich die beeindruckende technische Kompetenz von Jugendlichen im Umgang mit den neuen Kommunikationstools persönlich erfahren. Ich habe aber auch erfahren, dass viele Jugendliche die Systematik hinter dem riesigen frei verfügbaren Angebot an Informationen kaum durchschauen. Warum bietet Facebook alles kostenlos an und verdient trotzdem Milliarden? Wie objektiv sind Produkte-Tests von (gesponserten) Youtuberinnen? Wie erkennt man eine seriöse Quelle bei einer politischen Information und was sind Hinweise für eher politisch motivierte, wenig journalistisch erarbeitete Inhalte? Diese Fragen müssen Jugendliche aus meiner Sicht künftig (besser) beantworten können als heute. Es braucht einen Effort in Sachen Medienbildung.

 

Schiefertafel als Symbolbild für die Schule, welche bezüglich Medienkompetenz und Medienbildung noch Luft nach oben hat
Von der Schiefertafel weg zur digitalen Kompetenz. Die Schule ist gefordert. (c) congerdesign/Pixabay

 

Die Medienbildung - so der allgemeine Tenor - hat im neuen Lehrplan 21 einen höheren Stellenwert als bisher. Ich habe als didaktischer Laie einige Zeilen in den Modulen (vor allem für Oberstufe und Gymnasium) gelesen und war erstaunt und erfreut über die hoch gesteckten Ziele. Gleichzeitig habe ich mich gefragt, wie gewisse Lehrpersonen (ich denke einfach nur an meine eigene Schulzeit zurück) diese Kompetenzen vermitteln sollen, wo sie doch selber kaum über ausreichend (praktische) Erfahrung im Umgang mit neuen Informationstechnologien verfügen.

 

Es bleibt zu befürchten, dass Schülerinnen und Schüler nur dort das notwendige Knowhow vermittelt erhalten, wo auch die Lehrperson ein persönliches Interesse für das Thema entwickelt hat. Meine Hoffnung ist, dass die ständige Debatte über Medien und Information im digitalen Zeitalter möglichst viele Lehrpersonen dazu bringt, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Und ihnen dabei von Experten auch geholfen wird und die notwendige Zeit dafür zur Verfügung steht.

 

These II: Es braucht eine kleine medienpolitische Revolution

Bereits heute hilft der Staat in der Schweiz - wie in vielen anderen Ländern auch - finanziell mit, um eine gewisse Medienvielfalt unabhängig von ökonomischen Zwängen sicherzustellen. Er tut dies in der Schweiz einerseits damit, dass er Regelungen zur Abgabe einer Mediengebühr erlassen hat (die frühere Billag, heute Serafe-Gebühr, welche zu einem grossen Teil zur SRG fliesst, aber auch zu anderen, privaten Radio- und Fernsehanbietern) und indem er die Post-Zustellung von Zeitungen finanziell subventioniert.

 

Die entsprechenden Regelungen aber sind veraltet - immerhin heisst das aktuell gültige Gesetz «Radio- und Fernsehgesetz». Ein neues Gesetz über die elektronischen Medien soll Abhilfe schaffen, die politische Bearbeitung läuft. Allerdings zeigt sich: Die Interessen z.B. von politischen Parteien und privaten Verlegern versus öffentliche Medien sind so gegensätzlich, dass diese Aufgabe eine politische Herkules-Aufgabe wird.

 

Bundeshaus
Das Mediengesetz wird noch viel Diskussionsstoff geben in Bundesbern. (c) marcelkessler/Pixabay

 

Klar ist aus meiner Sicht: Es braucht auch in Zukunft Fördermodelle, welche die Unabhängigkeit der Medienschaffenden nicht im Geringsten tangieren. Das ist eine heikle Sache. Es braucht eine kleine medienpolitische Revolution in diesem Land - und ich hoffe, dass diese sinnvoll gelingt.

 

Dazu braucht es vielleicht zusätzlich auch neue technische Plattformen, die - wie auch immer genau - einen Kontrapunkt zur Verbreitung von Informationen lediglich über amerikanische Suchmaschinen bzw. soziale Netzwerke ermöglichen. Mir persönlich gefällt die Vorstellung, welche Medienprofessor und Komem-Präsident Ottfried Jarren formuliert hat - auch wenn natürlich der Teufel immer im berühmten Detail liegt: «Wir sehen doch immer klarer, dass die Informationen, die es für eine funktionierende Gesellschaft braucht, ein öffentliches Gut sind, das sich unter digitalen Bedingungen über den Markt allein nicht mehr finanzieren lässt. Wir sollten deshalb publizistische, journalistische Plattformen schaffen, die von verschiedenen Anbietern genutzt werden könnten – etwa traditionellen Medienhäusern, Journalistengruppen oder Bloggern. Ein Herausgebergremium würde sicherstellen, dass die Anbieter gewisse journalistische Standards wahren.»

 

These III: Öffentliche Medien gewinnen an Bedeutung

Natürlich ist diese These etwas provokativ und der Absender (also meine Person) weckt natürlich Zweifel, ob diese These tatsächlich einer objektiven Betrachtung standhält. Deshalb sei vorausgeschickt: Ich bin vom Modell öffentlicher Medien - gerade vom Modell, wie es in der Schweiz organisiert ist - wirklich überzeugt.

 

Aber wenn ich von öffentlichen Medien spreche, dann meine ich damit nicht, dass es die SRG in ihrer heutigen Form sein muss. Ich meine damit nicht, dass sich diese SRG genau so erhalten muss. Es darf auch eine andere, reformierte SRG sein oder ein öffentliches Medienhaus mit einem anderen Namen sogar - aus meiner persönlichen Sicht. Fakt ist aber: Öffentliche Medien erfüllen schon heute eine zentrale Aufgabe und eine Aufgabe, die im künftigen medialen Umfeld noch wichtiger sein wird.

 

Mikrofon mit SRF-Logo und Kopfhörer, Radio
SRF als öffentliches Medium für die deutschsprachige Schweiz hat klare Auflagen. In Zukunft vielleicht nötiger denn je? (c) Maurice Velati

 

Was unterscheidet Medien mit einem öffentlichen Auftrag und einer öffentlichen Finanzierung von kommerziellen Medien? Es sind wohl folgende wesentliche Punkte:

  • Öffentliche Medien haben einen klaren Auftrag: Sie müssen regelmässig und ausführlich über Politik berichten. Selbst wenn sich das Publikum nicht sehr stark dafür interessieren würde. Die politische Debatte wird in öffentlichen Medien gepflegt, weil sie gepflegt werden soll.
  • Öffentliche Medien müssen keinen Gewinn machen: Sie können auf gewisse publizistische Eskapaden verzichten, weil sie keine «Auflagen bolzen» oder «Quotenhits erzielen» müssen (und ja, natürlich gibt es diesen Drang bzw. den politischen Druck dazu teilweise auch, aber er ist nicht ökonomisch notwendig). Das ist für die journalistische Qualität häufig kein Nachteil, um es sehr vorsichtig auszudrücken.
  • Öffentliche Medien bleiben gratis: Falls sich andere Qualitätsmedien in Zukunft vermehrt für andere Finanzierungsmodelle entscheiden (Paywall, Online-Abos etc.), werden wohl einige Menschen auf diese Art von «seriösen Informationen» verzichten (müssen oder wollen). Damit droht eine Zweiklassengesellschaft im Bereich der Information. Öffentliche Medien schliessen diese Lücke auch in Zukunft.
  • Öffentliche Medien bleiben unabhängig: In den USA gibt es bereits heute viele Stiftungen, die als Finanziererinnen von Medienprojekten auftreten. Das ist nicht grundsätzlich verwerflich, birgt aber die Gefahr, dass die finanzierenden Organisationen Einfluss auf den Inhalt nehmen. Öffentliche Medien, die staatsfern organisiert sind wie in der Schweiz, können auch in Zukunft unabhängig berichten.

Aus diesen Gründen bleiben öffentliche Medien zwingend notwendig für eine informierte Gesellschaft, gerade in einem demokratischen Land. Und werden sogar wichtiger in Zukunft, falls die ökonomische Krise im Medienbusiness anhält.

 

Ein kurzes Fazit

Die Digitalisierung bietet Chancen für die Entwicklung einer informierten Gesellschaft, auch wenn aktuell die Risiken im Fokus der Diskussion stehen. Wenn es der Politik, den Bildungsinstitutionen und schliesslich auch der breiten Gesellschaft gelingt, diese Chancen der Digitalisierung sinnvoll zu nutzen, dann werden auch künftige Generationen unabhängig und seriös informiert bleiben und sich aktiv am demokratischen Prozess beteiligen können.

 

Dazu ist aber eine breite Debatte notwendig zur Schärfung des Bewusstseins über die aktuellen Herausforderungen. Und schliesslich braucht es auch etwas Kraft bei Politikerinnen, Lehrern, Eltern und natürlich nicht zuletzt auch Journalistinnen und Journalisten, damit wir diese Debatte führen, damit wir lernen mit den neuen technischen Möglichkeiten umzugehen, damit wir Lösungen suchen und implementieren und vor allem: Damit wir vielleicht etwas weniger häufig der zu Unrecht glorifizierten Vergangenheit nachtrauern.

 


Disclaimer

  • Ich bin Redaktionsleiter der SRF-Regionalredaktion Aargau Solothurn (siehe Biografie)
  • Dieser Artikel ist meine ganz persönliche Ansicht. Er wurde aus persönlichem Antrieb und ohne Absprache mit Unternehmen oder Verein SRG verfasst und publiziert. 
  • Selbstverständlich wurde dieser Text (und auch alle anderen Texte in diesem Blog) nicht während der Arbeitszeit, sondern in der Freizeit bzw. in den Ferien geschrieben. Diese Gedanken kosten die Gebührenzahlenden also nichts.

Diskussion erwünscht

Ich stelle mich gerne der Diskussion. Hier über das Kommentarfeld, in sozialen Medien oder auch persönlich bei Kaffee oder Bier. Ich bitte allerdings um Verständnis dafür, dass ich jeweils nicht sofort auf jeden Kommentar antworten kann, da ich diesen Blog wie oben erwähnt natürlich nur privat betreibe.

Und ich bitte ebenso um Verständnis, dass ich alles löschen werde, was den üblichen Richtlinien des guten Geschmacks und einer aufgeklärten Gesellschaft widerspricht.


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Kommentare: 1
  • #1

    Markus Käppeli (Donnerstag, 11 April 2019 01:15)

    "Ein Herausgebergremium würde sicherstellen, dass die Anbieter gewisse journalistische Standards wahren."

    Alle dürfen mitmachen und dann rattert die Zensurbehörde darüber hinweg? Bin in den meisten Punkten einverstanden mit dir, hier sehe ich aber mehr als nur den "Teufel im Detail"...